Spielberichte Damen 1: 2018/2019

SG Steinwenden-Weilerbach siegt im Qualifikationsspiel

 

Im Qualifikationsspiel zur Verbandliga mussten die Damen der Spielgemeinschaft Steinwenden-Weilerbach gegen Stadecken-Elsheim 2 antreten, den Tabellenzweiten der Rheinhessen-Liga.

 

Die Qualifikationsspiele sind vor allem auch deshalb immer etwas besonders, da der Gegner in diesen Spielen meist gänzlich unbekannt ist.

Von der Papierform her war die Spielgemeinschaft leicht favorisiert - während Stadecken in einer 7er Liga bei zwölf Spielen insgesamt 20 Sätze abgegeben hatte, musste die Spielgemeinschaft in 18 Spielen nur 19 Sätze abgeben.

Aufgrund des daraus resultierenden besseren relativen Punkteschnitts genoss die Spielgemeinschaft Heimrecht.

 

Im ersten Satz schien sich die Favoritenrolle auch zu bestätigen. Stadecken startete zwar gut und brachte die Heimmannschaft zunächst mit sehr platziert gespielten Bällen in Verlegenheit, aber bereits zur Satzmitte hatte sich das Team gut darauf eingestellt.

Da Stadecken in dieser Phase im Angriff bei den platzierten Bällen blieb und keinen größeren Druck entwickeln konnte, erspielte sich die SG einen komfortablen Vorsprung - der Durchgang endete folgerichtig 25:14.

Stadecken brachte dann im zweiten Satz eine neue Angreiferin - wie sich herausstellen sollte, die stärkste Spielerin des Gegners. Plötzlich waren die Angriffe der Gäste sehr viel druckvoller als zuvor.

Steinwenden-Weilerbach ließ sich dadurch aus dem Konzept bringen und wirkte auf einmal hektisch und nervös. Obwohl man einen 8:2 Rückstand egalisierte, gelang es nicht mehr sich abzusetzen - zu viele Missverständnisse, verschlagene Aufschläge und eigene Fehler verhinderten dies. Trotzdem erarbeitete sich das Team beim Stand von 24:23 einen Satzball, den es nicht nutzen konnten. 24:26 ging der Satz an die Gäste.

 

Nun hatte Stadecken etwas Oberwasser. Die Mischung aus harten Angriffen und nach wie vor vielen platzierten Bällen brachten die Gastgeber immer wieder in Schwierigkeiten. Mit disziplinierten Aufschlägen konnte aber verhindert werden, dass die Gäste im Angriff zu dominant wurden. Zur Satzmitte hin gelang es wieder, das Spiel in den Griff zu bekommen. Die taktische Umstellung des Gegners, ihre starke Angreiferin auch über die Mitte spielen zu lassen, brachte nichts mehr ein, mit 25:19 ging der Durchgang nach dem holprigen Start etwas überraschend noch relativ deutlich an die Gastgeber.

 

Nun schien der Widerstand gebrochen. Im vierten Satz lag die SG schnell mit 7:2 vorne. Danach fing sich Stadecken zwar noch mal, konnte den Vorsprung aber nicht mehr verringern. Mit weiterhin platzierten Aufschlägen konnte der Einsatz der starken Angreiferin größtenteils unterbunden werden. Durch eine niedrige Fehlerquote und gutem Sideout hielt die Spielgemeinschaft konstant einen 5-Punkte-Vorsprung bis zum 23:18 und beendete den Satz dann mit einem weiteren Sideout und einem Ass mit 25:18.

 

Nachdem man im letzten Jahr das Qualifikationsspiel noch verlor, konnte das Team die Leistungssteigerung gegenüber der letzten Saison auch im diesjährigen Qualifikationsspiel bestätigen. War der zweite Platz in der in diesem Jahr sehr ausgeglichenen 10er Liga schon mehr Wert und härter erkämpft als noch im Jahr zuvor, überzeugte die Mannschaft im Saisonfinale mit Nervenstärke. Obwohl das Spiel sicher nicht zu den besten Saisonleistungen gehörte, ließ sich das Team durch den Hänger im zweiten Satz nicht verunsichern und erarbeitete sich diszipliniert und ruhig in der Folge wieder ein Übergewicht und entschied das Duell letztlich verdient für sich.

 

Nun heißt es warten, trotz der gewonnenen Qualifikation hängt es nun von der Entwicklung in den höheren Ligen ab, ob ein Platz in der Verbandsliga frei wird - das Zittern kann sich der Erfahrung nach bis nach den Sommerferien hinziehen.

Auswärtssieg am letzten Spieltag und damit 2. Platz für die SG Steinwenden-Weilerbach 1

 

Am letzten Spieltag der Volleyball-Pfalzliga ging es für die Spielgemeinschaft Steinwenden-Weilerbach nach Ludwigshafen.

 

Die Spielgemeinschaft benötigte einen 3-Punkte-Sieg, um die Runde noch als zweiter abzuschließen - in der engen Liga drohte bei einer Niederlage der Absturz auf den 5 Platz.

 

Zu Beginn war daher auch ein kleines bisschen Nervosität zu spüren. Obwohl man bereits zu Beginn optisch überlegen war und Ludwigshafen in der Feldabwehr im Griff hatte, schlichen sich bei den zweiten und dritten Bällen kleinere Fehler ein, so dass sich das Team nicht absetzen konnte. Kopf an Kopf ging es bis zum Spielstand von 24:24, dann folgten zwei gute Angriffe und der erste Durchgang ging knapp mit 26:24 an die Gäste.

 

Mit dem Satzgewinn im Rücken spielte das Team plötzlich völlig befreit auf und überrollte Ludwigshafen in den folgenden beiden Sätzen förmlich mit 25:10 und 25:11.

 

Keine Schwäche in den Aufschlägen, kaum Eigenfehler und gnadenlos effektiv nach Danke-Bällen ließ man dem direkten Konkurrenten um Platz 2 keine Chance mehr - was Konzentration und Konsequenz angeht sicherlich eine der besten Leistung der Saison, wenn auch Ludwigshafen sicher keinen guten Tag erwischt hatte.

 

So schließt die Mannschaft in einer in diesem Jahr dank der starken Aufsteiger (Platz 1 und Platz 3) sehr engen Liga auf einem sehr guten 2. Platz ab. Nach dem Karriereende von gleich 4 Spielerinnen nach der letzten Saison und dem Ausfall von 2 weiteren Spielerinnen in der Hinrunde (Pauline Adam und Corinna Weiß) durch Auslandsemester bzw. ungünstigem Stundenplan war dieses Ergebnis nicht unbedingt zu erwarten. Aber gerade die jungen Spielerinnen (Nora Groß, Alina Prien und Justina Adam) kamen mit der größeren Verantwortung bestens zurecht und überzeugten vor allem durch ihre große Konstanz - auch Laura Knopf, der einzige Neuzugang, spielte eine überzeugende erste Runde im Trikot der Spielgemeinschaft.

 

Nach der etwas unnötigen Auftaktniederlage gegen Annweiler musste man sich nur dem Meister aus Mutterstadt und dem Angstgegner aus Haßloch jeweils zweimal geschlagen geben - wobei man Letzteren kurioserweise trotz der zwei Niederlagen im direkten Vergleich in der Endabrechnung erneut hinter sich lassen konnte. Annweiler konnte in der Rückrunde sicher mit 3:0 besiegt werden.

SG Steinwenden-Weilerbach I zu Gast in Haßloch

 

Am vergangenen Samstag mussten die Volleyballerinnen der SG Steinwenden-Weilerbach I in der Pfalzliga bei ihrem Angstgegner VBC Haßloch antreten. Bereits in der Hinrunde hatten sie knapp verloren.

 

Breits zu Beginn war der SG die Unsicherheit anzumerken. Die Annahme war über das gesamte Spiel der Knackpunkt. Der erste Satz ging daher glatt mit 21:25 verloren. Auch im zweiten Satz war keine Steigerung festzustellen, die Unsicherheit war weiterhin zu bemerken und auch dieser Satz ging mit 19:25 an Haßloch. Im dritten Satz war noch einmal Gegenwehr zu bemerken. Konzentrierter agierte man nun und schöpfte nach 25:22 neue Hoffnung. Aber die nicht vorhandene Annahme war ausschlaggebend für den vierten Satz, der wiederum mit 18:25 verloren ging.

 

Damit kann man sagen, dass der SC Mutterstadt II direkt vor der Meisterschaft steht. Am kommenden Samstag geht es um 15:00 Uhr für die SG zum Tabellenführer SC Mutterstadt II. Die SG möchte sich wieder in gewohnter Stärke präsentieren. 

 

Man hofft dem SCM Widerstand bieten zu können und durch einen Überraschungserfolg einen wichtigen Schritt Richtung Relegationsplatz machen zu können.

Wichtige Punkte im Aufstiegskampf

 

Am ersten Heimspieltag im neuen Jahr empfing die Spielgemeinschaft Steinwenden - Weilerbach den TSV Annweiler und den ASV Landau.

 

Annweiler bescherte den Gastgebern am ersten Spieltag als Aufsteiger eine schmerzliche Niederlage und hielt sich auch bis zu diesem Spieltag punktgleich in der Spitzengruppe.

Steinwenden - Weilerbach ist gut in das Jahr gestartet und konnte gegen Kaiserslautern und Germersheim zwei 3:0 Siege verbuchen, musste aber an diesem Spieltag gleich auf drei Akteure verzichten.

Zwar kehrte dafür Lara Schmitt in den Kader zurück, konnte aber nach 3 Monaten Pause erst an einer Trainingseinheit teilnehmen, so dass Nicole Halfmann die ungewohnte Rolle auf der Mittelposition übernahm - und die Aufgabe mit Bravour löste.

 

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Annweiler ließ nur ganz zu Beginn sein Potential aufblitzen, hatte aber insgesamt einen gebrauchten Tag erwischt. Der TSV versuchte es im ganzen Spiel vor allem mit platzierten Bällen, hatte damit aber durchgehend keinen Erfolg. Eine gute kurze Abwehr, sehr gute Aufschläge jeweils gegen Satzende und die inzwischen gewohnte Konstanz im Angriff bescherten der SG einen überraschend deutlichen 25:16, 25:15, 25:16 Erfolg.

 

Im zweiten Spiel stieß dann Laura Knopf nach Vorlesungsende zur Mannschaft, so dass alle Spielerinnen auf ihren gewohnten Positionen spielen konnten.

Dies brachte aber überraschenderweise erst einmal keine Sicherheit. Landau schlug sehr gut auf, zeigte sich in der Abwehr aufmerksam und bestrafte die Fehler im Spielaufbau der SG konsequent, obwohl sie verletzungsbedingt auf ihre beste Mittelangreiferin verzichten mussten. Der erste Satz ging mit 22:25 ungefährdet an die Gäste.

 

Auch im zweiten Satz lag die SG schnell mit 5 Punkten zurück. Danach kämpfte sich die Mannschaft mühsam in das Match zurück - Landau blieb ein zäher Gegner und machte mit einer guten Abwehr den Gastgebern das Leben schwer. Glücklicherweise gelang es Landau zu selten, im Angriff wirklich Druck aufzubauen, so dass die SG Punkt für Punkt herankam und sich - wenn auch sehr langsam - die Sicherheit zurückholen konnte. Knapp, aber nicht unverdient ging der zweite Durchgang mit 25:21 an die Heimmannschaft. Danach tat sich die SG leichter. Vor allem gute Aufschläge - wieder einmal Alina Prien mit einer 10-Punkte Serie - bescherten einen 25:13 Erfolg, im letzten Satz war es dann Laura Knopf, die von 19:17 bis zum Satzende aufschlug und lediglich den Satzball verschlug - 25:18.

 

Glücklicherweise konnte die SG trotz der angespannten Personalsituation alle Punkte mitnehmen und hält sich damit weiterhin mit nur zwei Punkten Rückstand auf den Tabellenführer in der Spitzengruppe.

 

Am nächsten Spieltag geht es gegen Haßloch - ein Gegner, der der SG nicht gut liegt - schon in der letzten Spielzeit schloss man in der Tabelle vor Haßloch ab, verlor aber den direkten Vergleich, auch in dieser Runde hat die SG in der Tabelle mit zwei Punkten die Nase vorne, obwohl man das Hinspiel verlor - Grund genug diese Serie einmal zu beenden.

Auswärtssieg für die SG Steinwenden-Weilerbach

 

Zum Rückrundenauftakt musste die Spielgemeinschaft Steinwenden-Weilerbach zum Auswärtsspiel in Germersheim antreten.

Von der Tabellenkonstellation ging die SG gegen den Tabellenletzten klar als Favorit in das Spiel - allerdings war die Mannschaft erneut ersatzgeschwächt - Pauline Adam musste gleich in ihrem ersten Spiel nach dem Auslandssemester auf der für sie ungewohnten Position 3 aushelfen.

 

Während Germersheim im Angriff keine Gefahr darstellte, zeigten sie sich wie schon im Hinspiel sehr abwehrstark. Während die SG mit Abstimmungsproblemen und Eigenfehlern zu kämpfen hatte, brachten die Gastgeber auch die unmöglichsten Bälle noch irgendwie über das Netz und überzeugten - wie im gesamten Spiel - mit gutem Stellungsspiel und viel Einsatz. So lief Steinwenden-Weilerbach den gesamten ersten Satz einem kleinen Rückstand hinterher, erst Alina Prien konnte diesen ganz am Ende des Satzes mit einer kleinen Aufschlagserie drehen. Knapp ging der erste Durchgang mit 25:23 an die SG.

Danach schien sich die Mannschaft in der neuen Konstellation gefunden zu haben, schnell führte das Team 20:12, ließ den Gegner dann aber noch einmal mit vielen kleinen Fehlern herankommen - 25:21 stand am Ende zu Buche.

Im dritten Satz konnte man dann auch eine solche Schwächephase vermeiden und siegte letztlich glanzlos aber verdient mit 25:13.

 

Auch in den kommenden zwei Spielen wird die SG nicht alle Spielerinnen zur Verfügung haben, so dass man schauen muss, dass man vor den entscheidenden Spielen gegen Hassloch und Mutterstadt nicht unnötig Punkte liegen lässt - gerade weil mit dem VBC und Landau zwei Mannschaften aus dem unteren Drittel kommen, die sich in den Hinspielen stärker als ihre Platzierung präsentiert hatten.

Glanzloser Sieg der Volleyballdamen der SG Steinwenden-Weilerbach

 

Im letzten Hinrundenspiel der Volleyball-Pfalzliga musste die Damenmannschaft der SG Steinwenden-Weilerbach im Lokalderby bei der SG Kaiserslautern-Enkenbach antreten. Obwohl der Gastgeber erst einen Sieg eingefahren hatte, zeigte dieser im ersten Spiel eine starke Leistung und verlangte dem Tabellenzweiten VBC Ludwigshafen beim 2:3 alles ab.

 

Steinwenden-Weilerbach begann dann aber sehr zerfahren und kam schnell mit 10:16 in Rückstand. Ohne überzeugen zu können drehte man den Satz und gewann knapp mit 25:22. Im zweiten Satz schien es bis zum 12:4 für Steinwenden-Weilerbach eine klare Sache zu werden, aber danach machte man wieder viele einfache Fehler und ließ die Gastgeber wieder herankommen, ohne dass diese viel dafür tun mussten. Mit 25:22 rettete man den Satz. Das gleiche Bild im dritten Satz. Das Spiel war geprägt von vielen Unkonzentriertheiten. Bei 24:20 vergab Steinwenden-Weilerbach erst mal 4 Matchbälle und konnte nicht einmal die große Schwäche der Gastgeber, das Sechser-Loch, ausnutzen. Erst der 8. Matchball konnte zum 28:26 genutzt werden.

 

Das einzig Positive an diesem Tag waren drei Punkte und die Tatsache, dass man als Vierter mit 20 Punkten nur drei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter SC Mutterstadt II hat.

Auswärtssieg für die SG Steinwenden-Weilerbach

 

Bei ihrem Auswärtsspiel in der Volleyball-Pfalzliga musste die Spielgemeinschaft Steinwenden-Weilerbach an diesem Wochenende in Landau antreten.

Immer noch personell gebeutelt, konnte das Team an diesem Wochenende immerhin zu 7. anreisen, hatte aber auch diesmal für die Mittelpositionen und im Zuspiel keine Wechseloptionen verfügbar.

Landau hatte bis zu diesem Spieltag erst zwei Niederlagen verbucht und sich zumindest den Ergebnissen nach im Vergleich zur Vorsaison, als der Klassenerhalt erst am letzten Spieltag gelang, erheblich gesteigert.

Insofern war die SG gewarnt, das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

 

Dieser Eindruck bestätigte sich auch bereits im ersten Satz. Zunächst erspielte sich die SG einen schnellen 11:5 Vorsprung, allerdings konterte Landau mit guten Aufschlägen und konsequentem Angriffsspiel und glich bereits zur Satzmitte wieder aus.

Steinwenden-Weilerbach hatte vor allem auch mit den eigenen Aufschlägen Mühe, ebenso gelang es in dieser Phase nicht, die Kontrolle innerhalb der längeren Ballwechsel zu erlangen. Dies lag weniger am Angriffsspiel als an vielen kleinen Fehlern und Abstimmungsschwierigkeiten in der Abwehr. Landau erspielte sich einen 6-Punkte Vorsprung, der zwar dank einer kleinen Aufschlagserie noch einmal zusammenschmolz, aber am Ende stand ein verdienter 25:23 Satzerfolg für die Gastgeber.

 

In den folgenden 3 Sätzen entwickelte sich ein spannendes Spiel mit vielen langen Ballwechseln. Der Spielgemeinschaft gelang es im Verlauf der Partie immer besser, die Ballwechsel zu kontrollieren. Erneut sehr erfreulich die geringe Fehlerquote im Angriff, allerdings glich das Team diese Stärke durch unzählige verschlagene Aufschläge wieder aus. So gelang es zu keinem Zeitpunkt, sich einmal deutlicher abzusetzen, obwohl spätestens ab dem dritten Satz eine optische Überlegenheit erreicht war.

Aber zu oft folgte auf sehr gute Spielzüge ein verschlagener Aufschlag und Landau war durchaus in der Lage, diese gebotenen Chancen zu nutzen.

Positiv, dass die Mannschaft jeweils zum Satzende in der Lage war, die Probleme in den Griff zu bekommen, so dass ein am Ende zwar verdienter, aber hart umkämpfter 25:22, 25:21 und 25:20 Sieg zu Buche stand.

Klarer Auswärtssieg für die SG Steinwenden-Weilerbach

 

Am Sonntag ging es für die SG Steinwenden-Weilerbach in der Volleyball-Pfalzliga zum Auswärtsspiel nach Schaidt.

Aufgrund anderer Verpflichtungen und Verletzungen einiger Spielerinnen konnte die SG nur mit 6 Spielerinnen anreisen. Glücklicherweise waren die Ausfälle noch so verteilt, dass die Mannschaft positionstreu aufgestellt werden konnte.

Schaidt ist vor allem in der Feldabwehr sehr stark, was sich unter anderem darin äußert, dass sie taktisch selbstbewusst ohne Block in das Spiel starteten.
Allerdings ging diese Rechnung nicht ganz auf – Steinwenden-Weilerbach konnte von Beginn an mit viel Stabilität im Angriff überzeugen und entschied die meisten der zahlreichen langen Ballwechsel für sich. Auch wenn oft drei oder vier Versuche nötig waren, und nicht viele Bälle direkt auf den Boden gingen, war der Druck dauerhaft doch so hoch, dass Schaidt immer wieder zu Fehlern gezwungen wurde.
Ständig in Führung liegend ging der Satz überzeugend mit 25:21 an die Gäste.

Wie leider so oft verschlief die SG im ersten Drittel des zweiten Satzes ein wenig die taktische Umstellung des Gegners, der sich nun doch entschied, wenigstens einen Einerblock zu stellen. Dadurch kam Schaidt besser ins Spiel und erarbeitete sich einen Vorsprung, den die Gastgeber anschließend dann auch bis zum 22:17 halten konnten. Nora Groß brachte die SG dann aber mit einer fulminanten Aufschlagserie zurück in den Satz.

Janet Moczko steuerte nach dem Ausgleich noch zwei sehr gute Angriffe aus dem Rückraum bei, so dass die SG den Satz sehr knapp, wenn auch nicht unverdient, mit 26:24 für sich entschied.

 

Im dritten Satz hatte man sich nun auch auf die taktische Veränderung beim Gegner endgültig eingestellt und erarbeitete schnell einen 9-Punkte Vorsprung. Auch wenn zum Satzende die Konzentration nicht ganz gehalten werden konnte, und der Gegner noch einmal auf 4 Punkte herankam, beendete die SG den dritten Durchgang relativ sicher mit 25:19.

Mit einer sehr guten Mannschaftsleistung, in der vor allem die jungen Spielerinnen durch ihre hohe Stabilität im Angriff überzeugten, und die Mannschaft insgesamt mit einer sehr geschlossenen Leistung aufwartete, hat das Team den Anschluss an die Tabellenspitze hergestellt.


In einer sehr engen Liga werden die nächsten zwei Spieltage entscheiden, ob die SG um die Meisterschaft mitspielen kann.

Damen feiern erste Heimspielsiege

 

Am ersten Heimspieltag der Saison empfingen die Pfalzliga-Damen der SG Steinwenden / Weilerbach den VBC Ludwigshafen und die TS Germersheim.

 

Gegen die stark eingeschätzten Absteiger aus Ludwigshafen entwickelte sich zunächst eine zähe Partie. Beide Mannschaften fanden nicht recht ins Spiel, durch viele leichte Fehler auf beiden Seiten gab es kaum längere Ballwechsel. Die SG war in dieser Phase letztlich etwas stabiler und konnte sich insbesondere durch schöne Angriffe aus dem Rückraum einen beruhigenden Vorsprung erarbeiten und den ersten Durchgang überraschend deutlich mit 25:17 gewinnen. Wie gefährlich ein zu leichter Satzgewinn sein kann, war im zweiten Durchgang zu sehen. Der SG gelang es nicht die Konzentration zu halten und lag durch viele einfache Fehler besonders in der Abwehr und beim Aufschlag schnell zurück. Es gelang zwar zum Satzende eine kleine Aufholjagd, aber letztlich ließ sich Ludwigshafen mit ihrer Routine diesen Vorsprung nicht mehr nehmen - 23:25.

 

In den folgenden beiden Sätzen stabilisierte sich die Heimmannschaft und setzte vor allem mit vielen schönen Angriffen aus schwierigen Situationen Akzente – es gelang sehr gut, den Gegner im Angriff permanent unter Druck zu setzen und kaum Dankeball-Situationen zuzulassen. Optisch war die SG so zwar durchgängig überlegen, konnte sich aber durch viele Aufschlagfehler nicht absetzen. Letztlich gewann das Team die beiden Sätze aber doch verdient mit 25:18 und 25:21.

 

Im zweiten Spiel gegen Germersheim wechselte die Heimmannschaft auf 3 Positionen. Germersheim zeichnete sich das ganze Spiel durch teilweise spektakuläre Rettungsaktionen aus und machte vor allem in ersten Satz kaum Eigenfehler. Zum Glück für die SG konnte Germersheim nur über eine Spielerin auf der Position 3 Druck im Angriff entwickeln, so dass am Ende der erste Satz mit 26:24 denkbar knapp an die Heimmannschaft ging. In den folgenden Sätzen konnten die Gäste das Niveau in der Abwehr nicht mehr ganz halten, während die Gastgeber in der neuen Formation besser ins Spiel fanden, 25:18 und 25:22 stand am Ende zum letztlich verdienten Sieg zu Buche.

 

Nach der etwas zu deutlichen Auftaktniederlage am ersten Spieltag ist die Spielgemeinschaft nun mit 9 Punkten nach 4 Spielen wieder im Soll. Leider wird es schwierig, den Schwung mit in die nächste Partie zu nehmen - nach 4 Wochen Pause seit dem letzten Spieltag folgt nun schon wieder eine dreiwöchige Pause bis zur nächsten Partie in Schaidt.

Am Samstag, den 22.09.2018 spielten die Mädels von der SG Steinwenden/Weilerbach ihr zweites Saisonspiel in Rülzheim gegen die SG Südpfalz.

 

Die Volleyballerinnen der SG Steinwenden/Weilerbach, die nur zu 7. angereist waren, wurden stellvertretend von Co-Trainer Michael Fara und Haitham Aleter gecoacht.

 

Die Mannschaft der SG Steinwenden/Weilerbach dominierte von Anfang an den ersten Satz. Durch geringe Eigenfehler und gute Aufschläge konnten die Mädels den ersten Satz mit 25:9 klar für sich entscheiden.

 

Mit gleicher Aufstellung startete das Team der SG Steinwenden/Weilerbach in den 2. Satz. In diesem Satz gelang es den Mädels nicht mehr so gut, die Eigenfehlerquote niedrig zu halten. Die SG Südpfalz nutzte dies, um einige Ballwechsel für sich zu gewinnen. Trotz vielen Eigenfehlern gewannen die Mädels schließlich auch diesen Satz mit 25:17.

 

Im dritten und letzten Satz hieß es noch einmal die Konzentration zu wahren. Die Mannschaft aus Steinwenden/Weilerbach fand sich schnell in den Satz ein, konnte jedoch zunächst keine klare Führung aufbauen. Doch durch eine Aufschlagserie von Lara Schmitt und guten Angriffen gelang es schließlich der Mannschaft, auch diesen Satz mit 25:13 für sich zu gewinnen.

 

Somit gewann die SG Steinwenden/Weilerbach ihr erstes Spiel der Saison 18/19 in der Pfalzliga.

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